"Wertheim und Tietz"

Auf den Spuren jüdischer Geschichte in Stralsund

Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund e. V.

Willkommen

Der Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund e. V. entstand im Mai 2011. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über die Ursprünge der deutschen Warenhauskultur in Stralsund und die jüdische Geschichte in der Hansestadt zu informieren. Erfahren Sie auf dieser Seite mehr über die Stralsunder Warenhäuser, unseren Förderverein und die bisher realisierten Projekte.
Unser Verein bietet vielfältige Möglichkeiten für Ihr Engagement. Sie können Mitglied werden, sich informieren lassen und an unseren Veranstaltungen teilnehmen. Oder Sie wirken am Aufbau der Vereinssammlung mit. Sie können aber auch Vorhaben initiieren und im Rahmen der Vereinsarbeit gemeinsam mit anderen Mitgliedern durchführen. Wie auch immer Sie sich engagieren wollen, jeder Beitrag ist willkommen. Werden Sie Mitglied! 

 

Stralsunder Warenhäuser

Stralsund – die Wiege der deutschen Warenhauskultur



The Wertheim Family
Familie L. Tietz
Family L. Tietz



(Fotos: Johannes-Maria Schlorke)

Förderverein

Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund e. V.



Die Geschichte der Warenhäuser Wertheim und Tietz und insbesondere ihr Ursprung in Stralsund sind der Öffentlichkeit nur wenig bekannt. An den historischen Orten, in Museen, bei Stadtführungen und in touristischen Informationsangeboten scheint diese historische Besonderheit nicht angemessen repräsentiert. Unter diesem Eindruck gründete sich 2011 der Förderverein Historische Warenhäuser Wertheim und Tietz in Stralsund e. V.. Der gemeinnützige Verein möchte die Bedeutung Stralsunds und die Rolle seiner jüdischen Kaufleute und Händler für die Entwicklung der Warenhauskultur vermitteln und Einheimische wie Gäste auch für die jüdische Geschichte der Stadt interessieren. Für weitere Ausstellungen und pädagogische Arbeit sucht und sammelt der Verein Original-Gegenstände, historische Fotografien und Dokumente.
Im Vordergrund der Arbeit des Vereins steht auch, sich und seinen Vereinszweck bekannt zu machen und so neue Mitglieder und Spender zu gewinnen.

 
Satzung

Der Verein wird von vielen Menschen unterstützt, bei denen wir uns herzlich bedanken. Auch für zahlreiche Projekt-Förderungen bedanken wir uns bei

    • Hansestadt Stralsund, Amt für Kultur, Welterbe und Medien
    • Leo Baeck Programm – Förderprogramm zur Vermittlung Deutsch-Jüdischer Geschichte (Stiftung „Erinnern, Verantwortung und Zukunft“)
    • Stiftung für Ehrenamt und bürgerliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern
    • Vorpommern-Fonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Weiterhin erfolgt die Durchführung unserer Ausstellungen mit freundlicher Unterstützung der

    • adesso SE
    • affinis consulting GmbH
    • Sparkasse Vorpommern


Aktuelles

Erholungsheim Tietz – früher und heute

Erholungsheim Tietz – früher und heute

Auch im Urlaub gibt es etwas für den Verein zu entdecken, in diesem Fall das ehemalige Erholungsheim für die Mitarbeiterinnen der Warenhäuser von Leonhard Tietz. Anfang August konnte eine kleine Broschüre des Erholungsheims, datiert von 1933, für unsere Vereinssammlung erworben werden (Bild links). Da war das Tietz`sche Erholungsheim aber im Zuge der Enteignung durch die […]

Weiterlesen
Dauerausstellung in der Carlebach-Synagoge in Lübeck

Dauerausstellung in der Carlebach-Synagoge in Lübeck

Nach sechsjähriger Sanierung ist die Carlebach-Synagoge in Lübeck Mitte August feierlich wiedereröffnet worden. Im Auftrag der Jüdischen Gemeinde Lübeck e.V. kuratierte unsere Co-Vorsitzende Nadine Garling die Dauerausstellung zur Geschichte des Gebäudes, zur jüdischen Gemeinschaft Lübecks und zu den bedeutenden Rabbinern der Hansestadt. In der Ausstellung und im e-Guide zu sehen sind archäologische Objekte, die während der […]

Weiterlesen
OZ berichtet über Deutsches Warenhausmuseum

OZ berichtet über Deutsches Warenhausmuseum

Nachdem auf der Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund am 20. Mai 2021 ein breit getragener Beschluss zur Prüfung der Etablierung eines Warenhausmuseums verabschiedet wurde, hat die Ostseezeitung in ihrer Wochenendausgabe am 17./18 Juli nun auch über ein Deutsches Warenhausmuseum in Stralsund berichtet. Der Journalist Christian Bark hat hierfür Dr. Maren Heun, Direktorin des STRALSUND […]

Weiterlesen

Schulprojekte

Schulprojekt „Auf Spurensuche“


hover background

Im Schuljahr 2013/14 entstand zusammen mit SchülerInnen der JONA Schule ein Stadtrundgang zur jüdischen Geschichte Stralsunds. „Auf Spurensuche“ heißen der dazu gehörige Flyer und das Begleitbuch. Darin beschreiben die Jugendlichen Stationen ehemaligen jüdischen Lebens und erzählen Geschichten von jüdischen Familien und Orten in Stralsund sowie deren Schicksale.

hover background

Auch bei der Gestaltung und dem Druck haben die JONA-Schüler kräftig Hand angelegt: entstanden sind Buch und Flyer an historischen Druckmaschinen im Speicher am Katharinenberg mit Hilfe des Fördervereins Jugendkunst e.V.
Finanziert wurde das gesamte Projekt durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ im Leo Baeck Programm zur Vermittlung deutsch-jüdischer Geschichte.
Den Stadtrundgang finden Sie hier:

Flyer (dt.)
Flyer (eng.)
Flyer (pol.)
Flyer (schwed.)

Projektwoche „Jüdisches Leben“

hover background

Vom 13. bis 18. Januar 2020 fand im Goethe-Gymnasium eine Projektwoche „Jüdisches Leben / 30 Jahre Mauerfall“ statt. Die verschiedenen Projektgruppen der 8. Klasse besuchten in diesem Rahmen die aktuelle Ausstellung „140 Jahre Leonhard Tietz in Stralsund“ im Museumshaus des Stralsund Museum. Eine der Projektgruppen wurde in besonderer Weise vom Förderverein unterstützt. Maria Freyer von der Hochschule Stralsund hat als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrum Rostock gemeinsam mit Professor Michael Klotz die Schülerinnen und Schüler in die Plattform „Jewish Places“ eingewiesen und ihnen die Aufgabe gestellt, die Stralsunder Orte ehemaligen jüdischen Lebens und Wirkens mit Text, Zeitdaten und Bildern zu erfassen. Bisher war auf der Plattform lediglich die Judenstraße verzeichnet gewesen. Nach der Projektwoche sind nunmehr zwölf Orte erfasst und beschrieben (darunter die Warenhäuser von Wertheim und Tietz, die Stele im Johanniskloster, die ehemalige Alte Münze und die ehemalige Synagoge).

Kontakt

Danke! Ich habe Ihre Nachricht erhalten.

Name

Email

Nachricht

Kontakt Informationen

+49 175 5982795

info@historische-warenhaeuser-stralsund.de